Myanmar Nachrichten, News & Politik

Hier finden Sie wichtige Nachrichten rund um Myanmar/Burma

Politische Nachrichten und Infos zur politischen Situation in Myanmar

November 2017

26.11.2017 – Rohingya sollen zurückkehren nach Myanmar

Myanmar hat mit dem Nachbarland Bangladesh ausgehandelt, dass die geflüchteten Rohingya, die muslimische Minderheit, nach Myanmar zurückkehren können. Die entsprechende Absichtserklärung wurde heute unterzeichnet. In zwei Monaten soll die Rückführung beginnen. Seit August 2017 sind geschätzt 620.000 Rohingya geflüchtet, seitdem im August ein Aufstand von Extremisten der Minderheit das Militär zwang gegen diese vorzugehen.Zum künftigen rechtlichen Status der Minderheit wollte die Regierung von Myanmar bisher keine Angaben machen, bisher waren diese staatenlos, obwohl sie Generationen in Burma leben.

Rohingya Flüchtlinge hoffen auf eine baldige Rückkehr. (Sk Hasan Ali / Shutterstock.com)
Rohingya Flüchtlinge hoffen auf eine baldige Rückkehr. (Sk Hasan Ali / Shutterstock.com)

25.11.2017 – Papst besucht Myanmar

Trotz oder gerade wegen der Rohingya-Krise wird Papst Franziskus sein Asien-„Abenteuer“ in Myanmar beginnen. Am Montag wird er in Myanmar landen. Die Reise wird am 2. Dezember in Bangladesch enden. Franziskus wird die internationale Aufmerksamkeit auf den Konflikt richten, aber lösen wird er ihn kaum können. „Der Trip hätte sowieso stattgefunden, aber dies zieht natürlich die Aufmerksamkeit auf sich“, sagt Vatikan-Sprecher Greg Burke. International wird erwartet, dass der Papst Stellung bezieht zur Rohingya Krise.

Papst Franziskus in Myanmar (Stefano Guidi / Shutterstock.com)
Papst Franziskus in Myanmar (Stefano Guidi / Shutterstock.com)

August 2017

26.08.2017 – Viele Tote in Myanmar

Im Westen Myanmars sind bei Angriffen von muslimischen Rebellen auf mehrere Grenzpposten 89 Menschen getötet worden. Aufständische der Minderheiten der Rohingya hatten mehr als 20 Polizeiposten attackiert, es starben 77 Angreifer und 12 Sicherheitskräfte. Im Bundesstaat Rakhine leben etwa eine Million Rohingya, sie zählen zu den am meisten verfolgten Minderheiten der Welt. Mehr über die Rohingya.

(Quelle)

14.08.2017 – Vatikan ernennt erstmals Botschafter für Myanmar

Papst Franziskus hat mit dem südkoreanischen Erzbischof Paul Tschang In-Nam erstmals einen Vatikanbotschafter für Myanmar ernannt. Bislang war der Diplomat Apostolischer Delegat in dem südostasiatischen Land. Der Vatikan und Myanmar hatten den Botschafteraustausch im Mai bei einem Treffen mit der Politikerin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi mit Franziskus im Vatikan vereinbart. Medienberichten zufolge könnte Papst Franziskus das Land noch in diesem Jahr im Zusammenhang mit einer geplanten Reise nach Bangladesch persönlich besuchen.

(Quelle)

13.08.2017 – UNO fordert Myanmar zu Respekt der Muslim-Minderheit auf

Die UN haben die Republik von Myanmar zur Achtung der Menschenrechte der muslimischen Rohingya Minderheit aufgefordert. Yanghee Lee, ihres Zeichens die UN-Sonderberichterstatterin für Menschenrechte in Myanmar, sagte am Freitag, dass Sie sich „ernsthafte Sorgen“ angesichts des Einsatzes der myanmarischen Armee im Bundesstaat Rakhine, wo viele Rohingya leben, machen würde.

(Quelle)

Nobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi steht in der Kritik nichts gegen dioe Rohingya-Krise zu unternehmen. ( 360b / Shutterstock.com)
Nobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi steht in der Kritik nichts gegen die Rohingya-Krise zu unternehmen. ( 360b / Shutterstock.com)

03.08.2017 – Touristin muss ins Gefängnis, weil sie Sandalen trug

Eine russische Touristin hatte sich nicht an die Gepflogenheiten in Tempeln gehalten (siehe dazu unsere Do’s and Don’ts). Die Strafe: Einen Monat Gefängnis! Ein Gericht urteilte, dass Sie auch eine Strafe in Höhe von 500.000 Kyat (ca. 315 EUR) zahlen könnte – dies verneinte sie allerdings. In Bagan hatte Sie sich gegen diese Regel hinweg gesetzt.

(Quelle)

Juli 2017

19.07.2017 -Militärmaschine stürzt ab

122 Tote forderte ein Absturz einer Militärmaschine im Juni 2017. Der Untersuchungsausschuß gab nun bekannt, dass Turbulenzen Ursache für den Absturz war. Schlechte Wetterbedingungen auf dem Flug aus der südlichen Hafenstadt Myeik in die frühere Hauptstadt Rangun waren die Ursache. An Bord waren ausschließlich Soldaten und ihre Familien. Die viermotorige Transportmaschine vom Typ Y-8F-200 stammt, wie der Großteil des myanmarischen Militärgeräts, aus China. Die Y-8F-200 ist der russischen Antonov An-12 nachempfunden und ein gängiges Exportmodell Chinas.

(Quelle)

Auswärtiges Amt Myanmar: Reise- und Sicherheitshinweise

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