Biometrisches Passbild Größe – selber machen & Anforderungen

Einreise nach Myanmar: Nur mit Visum mit biometrischem Passfoto

Wer in das südostasiatische Land Myanmar einreisen will, braucht zwingend ein Visum. Dieses muss unbedingt vor der Einreise beantragt werden und dazu wird ein biometrisches Passbild benötigt. Das Visum für Touristen ist dann übrigens 28 Tage ab Einreisedatum gültig. Für das biometrische Passbild gibt es einige Voraussetzungen, die eingehalten werden müssen, damit das Foto anerkannt wird. Denn nur wenn die besonderen Anforderungen erfüllt sind, kann eine automatisierte Analyse des Passbilds erfolgen.

Egal, ob Sie ein Visum für Myanmar per Evisa-Service anfordern oder auf herkömmlichen Weg: Sie benötigen biometrische Passfotos. Wir sagen Ihnen, wie Sie zu diesen kommen!

Was ist ein biometrisches Passbild?
Bei dem biometrischen Passbild handelt es sich um ein Foto, das bestimmten gesetzlichen Standards entspricht und somit die automatische und eindeutige Identifizierung der darauf abgebildeten Person ermöglicht.

Anforderungen an das biometrische Passbild

Die Größe des biometrischen Passfotos ist gesetzlich geregelt und beträgt 3,5 x 4,5 cm. Dabei ist es wichtig, dass das Bild keinen Rand hat und das Gesicht vollständig zu sehen ist etwa 75% des Bilds ausmacht. Gleichzeitig müssen für die automatische Identifikation aber auch Teile der Frisur, des Oberkörpers und des Hintergrunds sichtbar sein. Eine Aufnahme, die nur das Gesicht zeigt, erfüllt also nicht die gesetzlichen Voraussetzungen.

Biometrisches Passbild Größe - Größe des Passfotos
Wie groß ist ein biometrisches Passfoto? Die Größe des biometrischen Passfotos ist gesetzlich geregelt und beträgt 3,5 x 4,5 Zentimeter! In Millimeter: 35 mal 45 mm.
Wie muss ein biometrisches Passbild aussehen und worauf muss man achten?
Das biometrische Passbild muss vielen Anforderungen entsprechen. Unter Anderem sind ein neutraler Gesichtsausdruck, die Sichtbarkeit des gesamten Gesichts und ein frontaler Blick besonders wichtig. Die genauen Anforderungen finden sich im Abschnitt „Anforderungen an das biometrische Passbild“. Für die Tauglichkeit des Bilds ist es wichtig, dass darauf geachtet wird, dass alle Anforderungen eingehalten werden.

In Bezug auf die Auflösung des biometrischen Passbilds werden 600 dpi vorgeschlagen, was der Größe von 827 x 1063 Pixel entspricht. Außerdem ist es wichtig die passenden Kameraeinstellungen vorzunehmen, da das Bild scharf sein muss. Verwackelte Aufnahmen oder Bilder mit mangelndem Kontrast müssen daher für die Biometrietauglichkeit des Passfotos unbedingt vermieden werden. Genauso wichtig ist es, dass das Bild weder zu hell noch zu dunkel ist. Auf eine natürliche Farbtemperatur muss auch geachtet werden, damit das Bild die Person möglichst realitätsgetreu abbildet. Das Passfoto muss gleichmäßig ausgeleuchtet sein und es dürfen keine Reflexionen oder unnatürliche Schatten entstehen.

Die digitale Größe eines biometrisches Passfotos

Sollte man ein Foto in einer bestimmten Größe ausdrucken müssen, so zeigen die meisten Fotoprogramme nicht die reelle Größe an. Denn hier kommt eine weitere Einheit, die DPI (dots per inch) ins Spiel. Bei Web-Grafiken ist 72 dpi die gängige Auflösung, im Druck verwendet man meistens die Zahl 300 dpi. Sollte man die Größen ausrechnen wollen, so kann man folgende Tabelle benutzen:

DPIPixelbreitePixelhöhe
7299128
100138177
150207266
300413532
6008261064

Neben diesen eher technischen Anforderungen werden auch einige Voraussetzungen an das Motiv, also all das, was auf dem Foto zu sehen ist, gestellt. Als erstes ist der Hintergrund des Passfotos wichtig, da dieser ebenfalls notwendig ist, um das Foto automatisch auswerten zu können. Um den Anforderungen gerecht zu werden, muss es sich um einen einfarbigen Hintergrund handeln und außerdem darf kein Schatten durch die fotografierte Person entstehen.

Was ist die richtige Kleidungswahl für ein biometrisches Passbild?

Bei der Kleidungswahl gibt es keine Vorschriften, da die Kleidung ohnehin auf dem Bild kaum zu sehen sein wird. Die Wahl eines ordentlichen und seriösen Outfits kann trotzdem natürlich nicht schaden. Kopfbedeckungen sind nur aus religiösen Gründen erlaubt und dürfen das Gesicht trotzdem nicht verdecken.

Kommen wir nun zur Person selbst. Hierbei ist besonders darauf zu achten, dass sich das Gesicht zentriert im Bild befindet und das Passbild frontal aufgenommen wurde. Außerdem muss die Person auf dem Passfoto einen neutralen Gesichtsausdruck haben, der Mund muss geschlossen und der Blick muss nach vorne gerichtet sein. Brillenträger sollten die Brille für das biometrische Passbild nicht abnehmen. Solange die Brille die Augen nicht verdeckt oder eine Spiegelung entsteht, spricht nämlich nichts gegen das biometrischen Passfoto mit Brille. Kopfbedeckungen sind nur aus religiösen Gründen erlaubt. Diese müssen jedoch trotzdem das Gesicht nicht verdecken oder durch Schatten verfälschen. Komplette Verschleierungen sind nicht erlaubt, da diese die automatische Identifizierung unmöglich machen.

Obwohl Kinder schnell wachsen und sich ihr Aussehen auch beträchtlich verändert, sind trotzdem auch biometrische Passbilder vorgeschrieben. Es herrschen weitestgehend die gleichen Vorschriften wie für biometrische Passbilder der Erwachsenen.

Das biometrische Passbild selbst aufnehmen

Jeder professionelle Fotograf hat die Möglichkeit biometrische Passfotos zu erstellen, aber man kann das Passbild natürlich auch selber machen.

Dazu müssen allerdings ebenfalls all die zuvor genannten Anforderungen erfüllt werden, damit das Passbild den biometrischen Standards entspricht. Zur Aufnahme des biometrischen Passfotos benötigt man eine Kamera (auch Handys und simple Digitalkameras machen heutzutage hervorragende Bilder), eine helle Wand, einen Computer und einen Drucker.

Unter Umständen kann auch ein Stativ von Vorteil sein. Zur Überprüfung, ob das Bild den Vorgaben entspricht, gibt es eine Fotomustertafel zum Herunterladen, welche alle Anforderungen zusammenfasst. Eine weitere Alternative zum Foto vom professionellen Fotografen wären Passbilder aus dem Automaten. Außerdem gibt es mittlerweile unterschiedliche Handy-Apps, die die Aufnahme eines biometrischen Passbilds erleichtern.

Apps für Handy: Passbild selber machen

Sie können ganz einfach Ihre Passbilder auch mit dem Handy machen: Doch achtung, wenn man ausgedruckte Fotos haben will, muß man per

  • ID Photo Free – ID Photo App ist eine einfache und kostenlose App für Android-Handys zur sofortigen Herstellung von Fotos für jede Art von Dokumenten (Reisepass, Führerschein, etc.). Zum Android Store

  • Reisepassfoto selber machen: Einfache App. Zum Android Store

  • Biometrisches Passbild: Mit der App „Biometrisches Passbild“ können in Sekunden biometrische Passfotos formatiert und gedruckt oder gespeichert werden. Zum itunes Store

Wichtige Fragen und Antworten auf einen Blick zum biometrischen Passfoto

Ab welchem Alter bekommt man ein biometrisches Passbild?

  • Biometrische Passbilder werden für Menschen jeden Alters aufgenommen (auch Kinder und Babys).

Warum braucht man biometrische Passbilder?

  • Seit 2010 sind biometrische Passbilder für den Personalausweis, sowie den Reisepass und Visa verpflichtend.

Was kostet ein biometrisches Passbild?

  • Beim Fotografen kostet ein biometrisches Passbild meist zwischen 15 und 30€. Selbstgemachte Fotos oder Fotos aus dem Automaten sind natürlich günstiger.

Welche Größe hat ein biometrisches Passbild?

  • Das Bild muss eine Größe von 3,5 x 4,5 cm besitzen.

Wo bekommt man ein biometrisches Passbild?

  • Beim Fotografen, aus Fotoautomaten oder komplett selbst gemacht

 

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