Top 10 Sehenswürdigkeiten in Asien

Die Top 10 Sightseeing Spots in Asien

Asien – ein Teil der Welt, der ungefähr ein Drittel der gesamten Landfläche ausmacht und der flächenmäßig größte Erdteil ist. In Asien leben mehr als vier Milliarden Menschen, mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung ist hier zu Hause. Eigentlich „alles“ lässt sich in Asien finden, von geschmückten Elefanten über faszinierende Tempel, traumhafte Strände, unberührte Natur und pulsierenden Metropolen. Jede Region des asiatischen Kontinents verzaubert auf ihre ganz eigene Art und Weise. Eine völlig fremde, exotische und anmutige Kultur wartet auf einen.

Top 10 Sehenswürdigkeiten in Asien
Top 10 Sehenswürdigkeiten in Asien (Shutterstock.com)

Noch so viele vorher gelesene Reiseführer, gehörte Geschichten oder angesehene Dokumentationen bereiten einen nicht vollständig auf Asien vor. Egal, wie viel sich informiert wurde, ein Kulturschock bleibt nicht aus. In Asien erwartet einen eine überwältigende Andersartigkeit von der westlichen Welt, die einen mit Erstaunen erfüllt und gleichzeitig in seinen Bann zieht. Wir wollen ihnen hier die Top 10 der Sehenswürdigkeiten kurz vorstellen. Was muß man in Asien unbedingt gesehen haben.

Natürlich ist diese Liste rein subjektiv und von uns ausgewählt. Unten können Sie gerne ihre eigenen Favoriten uns mitteilen!

Angkor Wat in Kambodscha

Eines der beliebtesten Reiseziele in Kambodscha ist das Angkor Wat, der bekannteste Tempel des Landes. Das monumentale Bauwerk ist sehr imposant und eine lohnende Erfahrung für alle Reisende, auch solche, die sich eher weniger für Geschichte oder Architektur interessieren. Ein Besuch ohne sich vorher ein bisschen zu informieren ist nicht ratsam, da die Tempelanlage riesig ist und man leicht ein paar interessante Ecken übersehen kann. Alternativ kann man natürlich einen Tempel-Guide engagieren. Einmal den Sonnenaufgang über dem Angkor Wat gesehen zu haben, ist beinahe Pflicht.

angkorwat in Kambodscha (Shutterstock.com / angkorwat.de)
angkorwat in Kambodscha (Shutterstock.com / angkorwat.de)

Dies ist aber kein Geheimtipp und es ist mit regelrechten Menschenmassen zu rechnen. Trotzdem lohnt es sich, man sollte sich vom Massentourismus in diesem Fall nicht abschrecken lassen. Deutlich ruhiger geht es kurz vor Sonnenuntergang zu, welcher den Tempel ebenfalls in sanftes Licht taucht, auch wenn das Schauspiel nicht so faszinierend ist. Der Angkor Wat ist, wie bereits erwähnt, der populärste Tempel im Angkor Archaeological Park. Es gibt aber noch zahlreiche weitere Tempel und Orte der Anlage, die einen Abstecher Wird sind. Wie beispielsweise Baphuon, Ta Keo oder Banteay Kdei. Der Angkor Wat Tempel wurde im 12. Jahrhundert gebaut, zunächst als hinduistischer Tempel. Erst im 13. Jahrhundert entwickelte er sich zu einer buddhistischen Stätte. Der Angkor Archaeological Park selbst wird von einer Mauer umringt und hat eine Fläche von 820 000 Quadratmetern. Das gesamte Areal vom alten Angkor ist ein UNESCO Weltkulturerbe. Zur Botschaft von Kambodscha.

Taj Mahal in Indien

Auch das Taj Mahal in Indien gehört seit 1983 zu den von der UNESCO gelisteten Weltkulturerben. Es gilt als das schönste Bauwerk muslimischer Architektur in Indien. Übersetzt bedeutet „Taj Mahal“ in etwa „Krone des Palastes“, der richtige Name ist nicht überliefert. Etwa 20 000 Arbeiter waren mit dem Bau beauftragt. Es besteht zu sehr großem Teil aus Marmor, der aber, aufgrund von starker Umweltbelastung, angefangen hat eine leicht gelbe Farbe anzunehmen. Deswegen wurde Anfang 2007 sämtlicher Auto- und Busverkehr im Umkreis von zwei Kilometern verboten, Touristen werden mit Pferdekutschen oder batteriebetrieben Fahrzeugen zum Taj Mahal gebracht.

Taj Mahal in Agra (Copyright http://www.rajastan.de/taj-mahal-agra/)
Taj Mahal in Agra (Copyright http://www.rajastan.de/taj-mahal-agra/)

Das historisch interessante Gebäude wird von einem atemberaubenden, 18 Hektar großen Garten umringt, der die schönsten Erwartungen übertrifft. Angeblich soll der Großmogul Shah Jahan den Garten zum Gedenken an seine verstorbene Frau angelegt haben. Der Bau des Gebäudes selbst begann 1631 und endete im Jahr 1648. Eine Einzigartigkeit der damaligen Architektur ist die Bauweise der vier Minarette rund um das Hauptgebäude. Sie wurden mit einer leichten Neigung nach Außen erbaut, um die Verletzungsgefahr bei Erdbeben zu verringern. Das Taj Mahal ist auch heute noch ein Symbol für Liebe und Leidenschaft. Zur Botschaft von Indien.

Tempel von Bagan, Myanmar

Myanmar, ein Land, das Jahrelang isoliert war und weshalb bis heute der Tourismus noch nicht ganz so ausgeprägt ist wie beispielsweise in seinem Nachbarland Thailand. Mitten im Land liegt das Tal der Tempel, Bagan. Ein unvergessliches Bild ist die Tempelebene von Bagan bei Sonnenaufgang. Tempel und Pagoden soweit das Auge reicht, Nebelschwaden und dazwischen langsam aufsteigende Heißluftballons. Leider ist dieses Bild nicht das ganze Jahr über zu sehen, aber auch ohne Nebelschwaden und Heißluftballons ist der Anblick atemberaubend. Bagan ist eine ehemalige Königsstadt und es gibt über 2000 Tempel und Klöster, die sich auf einer Fläche von 50 Quadratkilometern ausbreiten. Es ist einer der größten archäologischen Stätten in Südostasien.

Ballonfahrt über Bagan (Shutterstock)

In seiner Hochzeit um 1044 befanden sich mehr als 13 000 Tempel in Bagan. 2200 sind noch intakt, der Rest ist verfallen, weggeschwemmt oder zerstört worden. Die feine Baukunst, die detaillierten Verzierungen und die goldenen Überzüge machen Bagan zu einer wahren Augenweide. Auch wenn der Großteil verfallen ist, ist es doch kaum möglich alle 2200 Tempel zu besichtigen. Zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten in Bagan gehört zum Beispiel die Shwezigon Pagode. Mit ihren goldenen Verzierungen und der goldenen Stupa sieht sie aus wie aus einem Märchen. Oder, um einen guten Ausblick über die Tempelanlage zu erhalten, lohnt sich ein Aufstieg zur Shwesandaw Pagode, von der aus man kilometerweit über die Landschaft blicken kann. Es gibt viele weitere Tempel, die einen Besuch wert sind und wenn man zu Fuß unterwegs ist, sollte man gut Ausschau halten, da sich an allen Ecken etwas finden lässt, wie beispielsweise eine sehr gut erhaltene Buddha Statue. Visum beantragen.

Burj Khalifa in der Stadt Dubai

Und jetzt ein Sprung von alten Tempelanlagen zum höchsten Gebäude der Welt: Dem Burj Khalifa in der Stadt Dubai, in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Der Wolkenkratzer ist ohne Zweifel ein architektonisches Meisterwerk und ein absolutes Muss, wenn man sich in Dubai aufhält. Das Gebäude ist ganze 828 Meter hoch und man hat von oben einen phänomenalen Ausblick auf die Stadt.

Der Burj-Khalifa - Wolkenkratzer in dubai (Foto Shutterstock)
Der Burj-Khalifa – Wolkenkratzer in dubai (Foto Shutterstock)

Es ist nicht nur das höchste Bauwerk der Welt, auch besitzt es weltweit die meisten Stockwerke und damit auch das höchstgelegene nutzbare Stockwerk. Der Bau begann im Jahr 2004, 2009 erreichte der Burj Khalifa seine jetzige Höhe und am 4. Januar 2010 wurde er eingeweiht. Insgesamt gibt es 163 Etagen, die Aussichtsplattform ist in der 124. Seit ein paar Jahren stehen den Besuchern noch 2 weitere Aussichtsplattformen zur Verfügung, die höchste ist im 148. Stock. Die höchste bewohnte Etage ist die 163., Fahrstühle fahren bis zur 189., die auf 638 Metern Höhe liegt. Von den beiden Außenterrassen hat man einen guten Blick auf die Wasserspiele „Dubai Fountain“, die täglich um 18 Uhr beginnen.

Bangkok, Hauptstadt von Thailand

Zurück nach Südostasien und zwar nach Thailand und seiner Hauptstadt, Bangkok. Die Stadt ist mit ihrem Trubel, den zahlreichen Geschäftsvierteln und –straßen, Sehenswürdigkeiten, Restaurant, Bars und Garküchen ein unvergessliches Erlebnis. Es ist eine Stadt, die niemals schläft. Genaue Angaben zur Einwohnerzahl gibt es nicht, es wird aber geschätzt das zwischen zwölf und 15 Millionen Menschen in der Metropole leben. Bangkok ist heiß, die Jahresdurschnitts-Temperatur beträgt 32,7 Grad Celsius und dazu kommen die vielen Menschen und Autos um einen herum.

Bangkok - die Hauptstadt Thailands (Foto Shutterstock)
Bangkok – die Hauptstadt Thailands (Foto Shutterstock)

Der Straßenverkehr ist absolut chaotisch, bei roten Ampeln bleiben Autos nur manchmal stehen und auf einer 3 spurigen Straße fahren 5-6 Autos dauerhaft nebeneinander. Aber die Stadt bietet viele Sehenswürdigkeiten, darunter mehr als 400 Tempel und Paläste. Auch zahlreiche Museen und Galerien gibt es zu bewundern. Ein Ausflug in die Umgebung von Bangkok, beispielsweise zu den Schwimmenden Märkten in Damnoen Saduak oder nach Ayutthaya, der einstigen Hauptstadt Siams. Sich in Bangkok ein Auto oder gar einen Roller zu leihen, ist nicht empfehlenswert. Es gibt in der Stadt zahlreiche Straßenstände mit den verschiedensten Köstlichkeiten des Landes. Wer sich traut und auch mal etwas Unbekanntes probiert, kann sehr positiv überrascht werden.

Insel Bali in Indonesien

Auf nach Indonesien und seinem grünen Paradies, Bali. Bali ist eine Insel die zu Indonesien gehört und im Indischen Ozean liegt. Sie ist ein beliebtes Ziel für Taucher, Surfer oder auch für die Yoga-Szene. Unglücklicher Weise ist der Massentourismus etwas über Bali hergefallen, weswegen man sich von der Hauptstadt wegbewegen sollte. Trotz alledem gibt es dort etwas ganz Besonderes, und zwar die Kultur, die man finden kann, wenn man sich von den Touristen-Gegenden entfernt.

Die Insel Bali in Indonesien (Foto Shutterstock)
Die Insel Bali in Indonesien (Foto Shutterstock)

Der Alltag der Balinesen, die vielen kleinen Opfergaben, die Gerüche von Räucherstäbchen und die Zeremonien und Gamelan-Klänge, das ist es, was Bali ausmacht. Zu den Must-Dos gehört der Tempel Pura Luhur in Uluwatu. Der Blick rund um den Tempel mit gigantischen Klippen und den brechenden Wellen ist atemberaubend. Um den Touristenmengen zu entgehen, ist der frühe Morgen zu empfehlen. Der Wassertempel und die Kängisgäber rund um Ubud und die Elefantenhöhle in Bedulu sind ebenfalls Besuche wert. Genauso wie die heiße Quelle und die buddhistischen Klöster in Buleleng. Bali hat über 5500 Quadratkilometer an Dschungel, Stränden und Vulkanlandschaften und damit noch immer jede Menge unentdeckte Geheimnisse, die erforscht werden wollen.

Mariana Bay Sands SkyPark im Stadtstaat Singapur

In Singapur gibt es den Mariana Bay Sands SkyPark. Es ist ein Dach wie kein anderes, das 200 Meter hoch in der Luft schwebt und wo ein Infinity-Pool auf seine Gäste wartet, sowie eine Aussichtsplattform. Wenn man nicht beim Sands SkyPark war, war man nicht wirklich in Singapur. Es ist ein Wolkenkratzer mit 57 Etagen und einem spektakulären Blick auf entweder die Skyline der Stadt, oder die Bäume des „Gardens by the Bay“.

Mariana Bay Sands SkyPark im Stadtstaat Singapur (Foto Shutterstock)
Mariana Bay Sands SkyPark im Stadtstaat Singapur (Foto Shutterstock)

Der SkyPark ist gut besucht, aber recht weitläufig mit seinen 1,2 Hektar, wodurch sich die Massen etwas verteilen und man einen guten Platz für sein Foto finden kann. Architektonisch bewundernswert, sieht das Gebäude aus wie ein überirdisches Surfbrett oder ein Raumschiff. Der Pool ist der größte und höchste Infinity-Pool der Welt unter freiem Himmel, mit 150 Metern Länge und einer legendären Aussicht. Man fühlt sich, als würde man zwischen den Wolken schwimmen. Der SkyPark beherbergt außer dem Pool noch üppige Gärten und natürlich hervorragende Restaurants.

Skyscraper Thaipeh 101

Das Taipei Financial Center, kurz Thaipeh 101, war von 2004 bis 2007 das höchste Gebäude der Welt. Der Wolkenkratzer befindet sich in der Hautstadt von Taiwan, wie der Name schon andeutet. Anfang 2007 wurde er als höchstes Gebäude der Welt dann vom Rohbau des Burj Khalifa abgelöst. Er ist 508 Meter hoch und ragt damit weit über die Skyline der Stadt. Faszinierend bei diesem Wolkenkratzer ist die Tatsache, dass Taiwan fast täglich von Erdbeben heimgesucht wird und auch Wirbelstürme können vorkommen.

Skyscraper Thaipeh 101 (Foto Shutterstock)
Skyscraper Thaipeh 101 (Foto Shutterstock)

Der Bau des Gebäudes hat rund 1.5 Milliarden Euro gekostet, das meiste von dem Geld wurde für die Technologie ausgegeben, durch die der Rekordturm so sicher werden sollte wie kein anderer dieser Welt. Das Gebäude hält durch seine Konstruktion Erdbeben der Stärke 7 und einem Winddruck von 1,4 Tonnen pro Quadratmeter stand. Im Inneren des Bauwunders befinden sich auf den unteren Ebenen Geschäfte und Erholungseinrichtungen, von Stockwerk 7 bis 84 gibt es dann Büros und weiter oben Restaurants und Aussichtsplattformen. Ein Besuch des Towers und eine Erkundung seiner Architektur sind sehr zu empfehlen. Dazu kommt die einzigartige Aussicht, die man von den Plattformen hat. Je nach Wind- und Wetterverhältnissen, ist die Aussichtsplattform aber manchmal nicht zugänglich.

Verbotene Stadt in Peking, China

Die Verbotene Stadt in Peking, China ist eine, zu dem UNESCO-Weltkulturerbe zählende Sehenswürdigkeit, die sich keiner, der chinesische Geschichte erleben will, entgehen lassen sollte.  Sie liegt mitten im Herzen von Peking, hinter einer hohen Mauer verborgen und für viele Jahrhunderte war einfachen Leuten der Zutritt verboten. Hinter den Toren versteckt sich eine eigene Welt, eine riesige Anlage, von der aus der chinesische Kaiser regierte. Um 1406 begann der Bau der verbotenen Stadt und da eine unvorstellbar große Anzahl an Handwerkern beschäftigt wurde, war der Bau bereits 14 Jahre später vollendet. Nur 14 Jahre für 890 Gebäude, eine Mauer mit 3428 Metern Länge und einer offizielle Raumanzahl von 9999,5. Einer Legende nach durfte nur der Palast im Himmel, also das Paradies, 10 000 Räume umfassen. Experten schätzen, dass es nur 8707 Räume sind, doch auch diese Anzahl ist weltweit einzigartig. Fast 500 Jahre war sie der Sitz der jeweiligen Kaiser, insgesamt 24 lebten dort über die Jahre. Erst 1924 wurde die Anlage für die Bevölkerung geöffnet.

Chinesische Mauer

Die Chinesische Mauer ist ohne Zweifel eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Welt. Sie ist die längste Mauer, die je gebaut wurde und ist eines der „Neuen Sieben Weltwunder“. Über die Länge der Mauer wird gestritten, die Antwort ist nicht so einfach, wie man meinen sollte. Wenn man von DER chinesischen Mauer spricht, meint man meist einen etwa 6000 Kilometer langen Abschnitt.

Am 5 Juni 2012 hat der chinesische Vizekultusminister allerdings bekanntgegeben, das die Mauer über 21 000 Kilometer lang ist. Sie ist durchschnittlich sechs Meter breit und ihre Höhe beträgt zwischen vier und 16 Metern. Sie wurde 214 v. Chr. Errichtet um das „Reich der Mitte“ vor Angriffen und umherziehenden Reitervölkern aus dem Norden zu schützen. Der Bau der Mauer forderte viel menschliches Leben, Blut, Schweiß und Tränen und überdauerte ungefähr 2000 Jahre. Im Laufe der Jahrhunderte verfiel  die Mauer, einerseits wegen natürlicher Erosion, andererseits durch menschliche Zerstörung. Heutzutage sind nur noch ungefähr 500 Kilometer der Mauer in guter Verfassung.

 

Was sind ihre Favoriten und Lieblings-Sehenswürdigkeiten in Asien?

Natürlich ist diese Liste hier subjektiv. Hier können Sie gerne ihre eigenen Favoriten uns mitteilen!

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