Rangun in Myanmar – Sehenswürdigkeiten von Rangun

Rangun – das müssen Sie über Rangun wissen

Moderne mit dem Charme der Vergangenheit

Yangon, die ehemalige Hauptstadt Myanmars, steht für den Wandel des Landes, denn nichts ist symbolischer dafür als die derzeitige Situation in der Millionenmetropole. Zwischen Vergangenheit und Zukunft, zwischen Kolonialzeit und Moderne, so lässt sich der aktuelle Zustand der Stadt am ehesten beschreiben. Doch um die aktuelle Entwicklung zu verstehen, ist es notwendig einen Blick in die Geschichte zu tätigen.

Stadtverkehr in Rangun
Stadtverkehr in Rangun

Yangon war ursprünglich ein Fischerdorf am Zusammenfluss von Bago und Yangon. Im 18. Jahrhundert hieß die Stadt Dagon und war Bestandteil des Reiches der Mon. Die Lage am Fluss sollte für die weitere Entwicklung der Stadt von ausgesprochen besonderer Bedeutung sein, denn durch die Unterwerfung aller Städte der Mon durch den König Burmas Alaungphaya ernannte dieser das ehemalige Fischerdorf zur Hauptstadt des birmanischen Reiches. Aufgrund der Lage und des dadurch entstandenen Hafens entwickelte sich die Stadt zum wichtigsten Ort des Landes.

Nach dem zweiten Anglo-Birmanischen-Krieg im Jahr 1852 gelang die Stadt Yangon in den Verwaltungsbesitz des britischen Empires, dies sollte sich erst im Jahr 1948 ändern, als Birma die Unabhängigkeit von Großbritannien erlangte und Yangon die Hauptstadt des Landes wurde. Diesen Status hatte die Stadt bis in das Jahr 2005 inne, danach wurde die myanmarische Stadt Naypyidaw die Hauptstadt des südostasiatischen Staates.

Doch in der Zwischenzeit entwickelte sich Yangon zu einer bedeutenden Millionen-Metropole, die sich gegenwärtig immer mehr modernisiert. Der Wandel hat seit der Öffnung des Landes 2011 Einzug in die Stadt erhalten, überall wird gebaut, die Straßen ersticken im Verkehr und das alles vor dem Hintergrund der birmanischen Geschichte, mit Kolonialbauten und Prachtvillen. Yangon wird täglich moderner, doch behält sich dabei den Charme seiner eigenen Geschichte bei.

Wie heisst es nun: Yangon, Rangun, Rangoon?

Wer sich schon einmal mit der größten Stadt Myanmars auseinandergesetzt hat, dem wird aufgefallen sein, dass scheinbar mehrere Bezeichnungen für diese Stadt Gültigkeit besitzen und auch ihre Verwendung finden. Jedoch haben alle drei verschiedenen Bezeichnungen für die Stadt am Zusammenfluss von Bago und Yangon ihre Berechtigung, der Hintergrund für die jeweilige Bezeichnung ist dabei nur ganz verschieden.

Die offizielle Version für die Stadtbezeichnung ist Yangon, so wurde das Fischerdorf im Jahr 1755 von König Alaungphaya bezeichnet. Die ursprüngliche Bezeichnung des Ortes bis dahin war Dagon, doch nach Beendigung der Auseinandersetzung mit den Mon, sollte die Stadt einen passenden Namen bekommen. Dieser war Yangon, was ungefähr so viel bedeutet, wie „Ende des Streites“.

Altes Rangun - fast wie in Havanna!
Altes Rangun – fast wie in Havanna!

Nach der Übernahme der Stadt durch das britische Empire änderten diese den Namen und nannten die Stadt fortan Rangoon. Bis in das Jahr 1989 hatte der englische Kolonialname für die Stadt bestand, erst 40 Jahre nach der Unabhängigkeit Myanmars von Großbritannien, im Jahr 1948, wurde auch die Stadt wieder in Yangon umbenannt.

Die deutsche Bezeichnung für die Stadt ist hierbei Rangun, jedoch wird auch im deutschen Kontext oftmals Yangon beziehungsweise der englische Kolonialbegriff Rangoon verwendet.

Überblick über die Stadt Yangon

Einwohnerentwicklung

Yangon hat sich vom Fischerdorf zu der bedeutendsten Metropole Myanmars entwickelt. Dies spiegelt sich auch anhand der Einwohnerzahlen wieder. So waren es bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts knapp 300 000 Menschen, die in der Stadt lebten. Bis zum Ende des 20. Jahrhunderts verzehnfachte sich diese Zahl jedoch und gegenwärtig leben in Yangon sogar über 5 Millionen Einwohner. Werden die umgebenden Gemeinden mitgezählt, so leben circa 6 Millionen Menschen in der Metropole.

Stadtplan und Orientierung

Dementsprechend groß ist die Stadt, zur Orientierung hilft das Wissen über die verschiedenen Townships, denn ganz Yangon ist in Stadtteile eingeteilt. So befinden sich im Norden die Stadtteile Insein sowie Mingaladon. Zudem ist im Norden der Stadt der internationale Flughafen vorzufinden. Beispielsweise im Nordosten befinden sich die Stadtteile North Okkalarpa und South Okkalarpa, die symbolisch für den Bauboom in Yangon stehen, denn hier sind in den letzten Jahren zahlreiche neue Wohnsiedlungen entstanden. Die luxuriöseren neuen Bauten finden sich jedoch etwas südlicher, im Viertel Bahan. In unmittelbarer Nähe des Stadtteils Bahan befindet sich die Shewdagon-Pagode, an der sich der Stadtteil Dagon anschließt.

Die Orientierung in der zentralgelegenen Altstadt Yangons ist dagegen recht einfach. Die Anordnung der Straßen, der aus der Kolonialzeit geprägten Downtown, erinnert ein wenig an Straßennetze US-amerikanischer Städte, denn in diesem Stadtteil von Yangon sind die Straßen in Gitterform angelegt. Dies drückt sich dadurch aus, dass die Straßen in Nord-Süd-Richtung und West-Ost-Richtung angeordnet sind. Dabei sind die Nord-Süd-Straßen nummeriert, während die Querstraßen die Namen von berühmten Persönlichkeiten tragen. Dies war bereits zur Kolonialzeit so, doch in der Zwischenzeit wurden die Namen ausgetauscht und die britischen Namensträger durch berühmte Persönlichkeiten birmanischer Herkunft ersetzt.

Stadtleben

Typisch für das Stadtleben in Yangon ist eine gewisse Unruhe und Lebhaftigkeit. Das drückt sich nicht nur im Straßenverkehr aus, sondern auch im Hafen oder auf den Marktvierteln. Der Wandel, den die Stadt gegenwärtig durchläuft, ist auch den einheimischen Bewohnern anzumerken und anzusehen. Demnach kleiden sich auch viele von ihnen sehr modern und leben eher einen modernen, asiatischen Alltag.

Die Top 10 Sehenswürdigkeiten in Yangon

Shwedagon-Pagode
Shwedagon-Pagode

Shwedagon-Pagode

Die fast 100 Meter hohe Shwedagon-Pagode befindet sich auf dem Hügel Pegu-Joma im Stadtteil Dagon und ist dabei dennoch von fast jedem Punkt der Stadt aus ersichtlich. Die Pagode ist das bekannteste und dazu prunkvollste Wahrzeichen Myanmars und ist eine bedeutende Pilgerstätte für Buddhisten aus der ganzen Welt. Historischen Kenntnissen zufolge wurde die Pagode zwischen dem 6. und 10. Jahrhundert von den Mon errichtet, jedoch besagt eine Legende, dass die Pagode mehr als 2600 Jahre alt ist, was sie somit zu der ältesten ihrer Art machen würde.

Shwedagon-Pagode
Shwedagon-Pagode vor Sonnenunterganga

Taukkyan-Friedhof

Etwas außerhalb von Yangon gelegen, aber dennoch ein Besuch wert, ist der Taukkyan-Friedhof. Dieser befindet sich nahe Mingaladon, 32 Kilometer nördlich von Yangon. Der Friedhof ist der größte der drei existierenden Soldatenfriedhöfe in Myanmar. Er wurde im Jahr 1951 als Erinnerung an die gefallenen Soldaten des Commonwealth in Myanmar während des Zweiten Weltkrieges errichtet.

Chaukhtatgyi Buddha

Der liegende Buddha im Chaukhtatgyi-Tempel umfasst eine Länge von 66 Metern und ist somit einer der größten Buddha-Figuren des Landes. Der Buddha wurde 1899 von einem reichen burmanischen Buddhisten gesponsert und 1907 fertiggestellt. Der Tempel, welcher den liegenden Buddha beherbergt, befindet sich im Stadtteil Bahan.

Chaukhtatgyi Buddha
Chaukhtatgyi Buddha

Saint Mary’s Kathedrale

Die Saint Mary´s Kathedrale ist eine katholische Kathedrale im Stadtteil Botahtaung. Aufgrund ihres Ausmaßes ist die Kathedrale die größte Myanmars. Von einem niederländischen Architekten konstruiert, wurde die Kathedrale nach vier Jahren Bauzeit im Jahr 1899 fertiggestellt. Zwar nahm die Kathedrale durch Erdbeben oder die Weltkriege leichte Schäden, dennoch ist ihr heutiger Zustand seit der Erbauung unverändert und weiterhin so eindrucksvoll wie damals.

Botahtaung Pagode

Im Süden der Stadt und in unmittelbarer Nähe zum Yangon Fluss befindet sich die Botahtaung-Pagode. Das Besondere an der Pagode ist der Schrein in ihrem Inneren. Einer Legende zu Folge soll dieser Schrein ein Haarreliquie Buddhas enthalten, weswegen für viele Gläubige diese Stätte eine besondere ist.

Nga Htat Gyi Pagode

Unweit des großen liegenden Buddhas befindet sich Nga Htat Gyi Pagode. Eindrucksvoll wird diese Pagode beim Anblick des großen sitzenden Buddhas, der auf die Gläubigen und die Besucher herabblickt. Der Buddha, der eine Breite von 14 Metern und eine Höhe von 9,1 Metern umfasst, wurde im Jahr 1900 errichtet.

Sule Pagode

Mitten in der Stadt, direkt auf einer Verkehrsinsel, befindet sich die Sule-Pagode. Mit einer Höhe von 40 Metern ist die Pagode in etwa so groß wie die umliegenden Hochhäuser und stellt einen passenden Kontrast zur Moderne der Stadt im Stadtteil Kyauktada dar. Die Besonderheit der Sule-Pagode ist die vom Sockel bis zur Kuppel durchgehende achteckige Form. Jede der acht Seiten steht dabei für einen Wochentag (der Mittwoch ist im Buddhismus auf zwei Tage aufgeteilt).

Musmeah Yeshua Synagoge

Die einzige Synagoge Myanmars befindet sich in Yangon. Die Musmeah Yeshua Synagoge wurde in den Jahren von 1893 bis 1896 errichtet und zählt seit 1996 als geschütztes Kulturdenkmal des Landes. Errichtet wurde die Synagoge für die steigende Zahl der Juden des Mittleren Ostens, die nach Birma siedelten. Zu finden ist die Synagoge in Downtown.

Kandawgyi-See

Der Kandawgyi-See befindet sich in der unmittelbaren Nähe der Shwedagon-Pagode und ist vor allem im lebhaften Yangon eine Stätte der Ruhe. Die weitläufige und naturbelassene Parkanalge lädt zum Verweilen und zum Ruhen ein.

Bogyoke Aung San Markt

Der Bogyoke Aung San Markt ist der größte Markt in Yangon und ein Besuch des Marktes sollte auf keiner Reise in die Stadt fehlen. Denn neben praktischen Andenken aus Myanmar können in den engen Gassen und den vielen Ständen des Marktes interessante Souvenirs erstanden und einzigartige Eindrücke mitgenommen werden. So gibt es vor allem Schmuck, Kleidung und Stoffe auf dem Markt zu kaufen. Der Bogyoke Aung San Markt befindet sich unweit des Hauptbahnhofes, der auch einen Besuch wert ist.

Reiseplan für einen Aufenthalt in Yangon

Angesichts des Einblickes in die Sehenswürdigkeiten in und um Yangon ist ersichtlich geworden, dass die Millionen-Stadt mehr als nur ein hektisches und lebhaftes Stadtleben zu bieten hat.

Wieviel Tage in Yangon?

Für einen Aufenthalt in Yangon reichen den meisten Besuchern zwei Tage, wer jedoch wirklich in das Stadtleben eintauchen möchte und einen größtmöglichen Eindruck von Stadt und Menschen bekommen möchte und nicht nur die Touristen-Hotspots betrachten will, diejenigen sollten mindestens drei bis vier Tage in der Millionen-Metropole verbringen.

Die beste Reisezeit für einen Besuch in Yangon sind dabei die Monate Januar und Februar, ab März ist es bereits in Yangon und der Region ziemlich heiß, was das Reisen mitunter sehr beschwerlich gestaltet.

Vorschläge für einen Reiseplan

Für einen zweitägigen Aufenthalt empfiehlt es sich zunächst die Downtown anzusteuern, denn dort ist das Stadtleben optimal abgebildet. Hierbei kann zudem die einzige Synagoge Myanmars, die Musmeah Yeshua Synagoge, betrachtet werden. Daran anschließend kann ein Besuch des nahegelegenen Marktes Bogyoke Aung San Markt unternommen werden, um sich von den heimischen Schmuck- und Kleidungsangeboten zum Kauf inspirieren zu lassen. Zum Tagesabschluss ist die Shwedagon-Pagode einen Besuch wert, die sich im Stadtteil Dagon befindet und nachhaltige sowie eindrucksvolle Erinnerungen hinterlassen wird. Der zweite Tag sollte an der Botahtaung Pagode beginnen, daran anschließend ist es ratsam, mit einem öffentlichen Verkehrsmittel zum Chaukhtatgyi-Tempel zu fahren, um sich die große liegende Buddha-Stute zu betrachten. In naher Reichweite befindet sich zudem die Nga Htat Gyi Pagode, in der der wirkungsvoll sitzende Buddha, mit einer Höhe von 9 Metern, seinen Platz gefunden hat. Die Reise nach Yangon kann dann abends beispielsweise in einer Bar am Kandawgyi-See abgerundet werden.

Für einen drei- bis viertägigen Aufenthalt empfiehlt es sich darüber hinaus, zum Beispiel eine Bootstour zu machen, um die Stadt von der Flussseite aus zu betrachten. Zusätzlich kann noch ein Ausflug nach Mingaladon getätigt werden, um sich die dortige Denkmalanlage Taukkyan zu betrachten, die für die verstorbenen Soldaten Großbritanniens errichtet wurde. Ebenso empfehlenswert ist ein Ausflug nach Bago inklusive eines dortigen Stadtbummels. Die Stadt ist 80 Kilometer entfernt und kann beispielsweise durch eine zweistündige Zugfahrt von Yangon aus erreicht werden.

Die An- und Weiterreise nach Rangun

Die Anreise von Deutschland nach Myanmar beziehungsweise nach Yangon kann von den größeren deutschen Flughäfen durchgeführt werden. Täglich fliegen mehrere internationale Fluglinien in Richtung Myanmar, oftmals sind dabei die Stationen Bangkok oder Istanbul Zwischenhalte. Deswegen lohnt sich für eine Reise nach Myanmar auch ein Zwischenaufenthalt im thailändischen Bangkok.

Wie lange fliegt man von Bangkok nach Yangon?

Der anschließende Flug von Bangkok, ganz gleich ob mit Aufenthalt oder nur als Zwischenstation für den Weiterflug nach Yangon, dauert circa 80 Minuten. Hierfür stehen unterschiedliche Airlines zur Auswahl und die Preisspanne liegt für einen Flug zwischen 50 € und 100 €.

Yangon als Startpunkt

Yangon eignet sich aufgrund seiner guten Anbindung an das myanmarische Verkehrsnetz bestens als Startpunkt für eine Rundreise durch das südostasiatische Land. So stehen von Yangon aus alle Optionen zur Weiterreise offen, das heißt per Bus, Bahn, Schiff oder Flugzeug kann die Reiseroute von Yangon aus begonnen werden.

Wie kommt man von Yangon nach Mandalay?

Um in die nördliche Stadt Mandalay von Yangon aus zu gelangen, bestehen die Möglichkeiten, den Bus, das Flugzeug oder die Bahn zu nehmen. Am schnellsten ist der Flug nach Mandalay. Für einen Preis zwischen 100 € und 120 € kann der zweistündige Flug in den dortigen Reisebüros oder direkt bei den Airlines gebucht werden.

Wer dagegen günstiger reisen möchte, für den empfiehlt sich Bus und Bahn. Preislich nahezu identisch, beide Transportmittel kosten auf der Strecke circa 15 €, ist zeitlich betrachtet der Bus (9 Stunden Fahrt) jedoch um drei Stunden schneller als der Zug.

Wie kommt man von Yangon nach Bagan?

Eine Reise in die Tempelstadt nach Bagan kann von Yangon ebenfalls per Bus, Bahn oder Flugzeug getätigt werden. Die Kosten sind hierfür identisch zu denen für die Strecke nach Mandalay. Auch die Fahrt- beziehungsweise Flugzeiten unterscheiden sich nur marginal von denen nach Mandalay. So dauert der Flug nach Bagan im Schnitt 80 Minuten, die Bus- oder Bahnreise jedoch auch 9 bis 11 Stunden.

Übernachtungen in Yangon

Hinsichtlich der Übernachtungsmöglichkeiten hat die Stadt Yangon für jedes Reisebudget was zu bieten. Demnach gibt es günstige Schlafplätze in Mehrbettzimmern, die im Schnitt nicht mehr als 5 € pro Nacht pro Person kosten. Darüber hinaus gibt einige gute Mittelklasse-Hotels, die für einen Preis zwischen 40 € und 50 € pro Zimmer zu mieten sind. Natürlich gibt es in Yangon auch 5-Sterne Luxushotels, die aber dementsprechend preisintensiver sind. Die Preisspanne für diese Hotels der Extraklasse liegt in Yangon bei 200 € bis 300 € pro Nacht.

Nahverkehr in Yangon

Am besten und sinnvollsten ist es in Yangon sich per Fuß fortzubewegen, da die Straßen oftmals vom Verkehr verstopft sind und eine Strecke von wenigen Kilometern durchaus eine ziemlich lange Zeit in Anspruch nehmen kann. Wem aber die Fortbewegung per Fuß zu anstrengend ist, für den stehen in Yangon Taxis oder Busse zur Verfügung.

Ungefähr jedes zweite Auto in Yangon ist ein Taxi, weswegen es sich nicht allzu schwer gestalten sollte, ein leeres Taxi zu ergattern. Eine Fahrt mit dem Bus ist dagegen schon schwerer, denn die Route des Busses ist nicht immer für jeden ersichtlich. Zwar wird das Fahrtziel während der Fahrt laut ausgerufen, doch das ist nicht immer leicht zu verstehen.

Rush-Hour on Yangon
Rush-Hour on Yangon

Aktivitäten und Tagesausflüge in Ragun

Neben den vielen eindrucksvollen Pagoden, Klöstern und anderen Sehenswürdigkeiten, gibt es darüber hinaus in Yangon auch andere interessante Dinge zu erleben, die nicht zwangsläufig religiösen Hintergrund besitzen.

Was kann man in Yangon machen?

Abseits der aufgeführten Sehenswürdigkeiten ist es sehr interessant, einen Bummel durch die koloniale Vergangenheit der Stadt zu machen und sich die Bauten aus dieser Zeit anzuschauen. Ebenfalls ist das Treiben in den indischen Vierteln sehr reizvoll, denn dies gibt nochmals einen anderen Eindruck von der Lebhaftigkeit der Stadt. Darüber hinaus bietet Yangon neben dem Kandawgyi-See weitere Parks und Seen, die einen Besuch rechtfertigen.

Für fußballinteressierte Touristen hat Yangon auch etwas zu bieten. So kann mit Glück ein Spiel des Yangon United besucht werden, welcher einer der führenden Vereine des Landes ist. Das Stadion befindet sich in unmittelbarer Nähe des Campus der Universität von Yangon.

Kulinarisches in Rangun: Essen und Trinken

Angesichts der Vielfältigkeit der Stadt und seiner Einwohner sowie seiner Historie ist auch das kulinarische Angebot dementsprechend breit gefächert. Neben den typischen einheimischen Restaurants gibt es in Yangon eine Vielzahl von indischen, chinesischen, thailändischen oder japanischen Restaurants, die sehr empfehlenswert sind. Für den Ausklang des Abends lohnt es sich, in eine der Bars zu gehen. Am besten lässt sich dies am Ufer des Kandawgyi-See verwirklichen, denn dort lässt sich die Zeit gemütlich mit einem eindrucksvollen Blick auf das Gewässer verbringen.

Bemerkenswertes in Rangun

Roller, die in vielen Gebieten Myanmars zum Bild gehören, sind in Yangon verboten. Das Verbot, so die myanmarische Mutmaßung, könnte auf einer Beschwerde eines Generals beruhen, welcher sich von einigen Rollern bedroht gefühlt haben soll und daraufhin das Verbot aussprach.

 

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.