Myanmar Rundreise & Reiseroute

Planungshilfe: Reiserouten und Rundreisen durch Myanmar

Anleitung: Eine Myanmar Rundreise selbst planen

Das südostasiatische Land Myanmar öffnet sich aktuell immer mehr dem Tourismus, dementsprechend ist der Staat als touristisches Ziel vor allem für Westeuropäer immer beliebter. Aufgrund der Größe und Weite Myanmars und den vielen interessanten, eindrucksvollen sowie nachhaltigen Eindrücken und Sehenswürdigkeiten, die bei einer Reise durch das Land gesammelt und erfahren werden können, soll mit dieser Übersicht eine Planungshilfe für einen Aufenthalt gegeben werden.

Myanmar Rundereise: In Yangoon beginnt die Reise für viele durch Burma
Myanmar Rundereise: In Yangoon beginnt die Reise für viele durch Burma

In diesem Sinn sind in den nachfolgenden Abschnitten Ideen, Tipps, Vorschläge sowie Hinweise aufzufinden, die einen Überblick über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, passende Reiserouten für einwöchige, zweiwöchige oder vierwöchige Aufenthalte sowie sonstige elementare Informationen für eine Rundreise durch Myanmar geben.

Grundsätzlich ist Myanmar ein imponierendes Reiseziel. Neben den vielen Sehenswürdigkeiten, die das Land zu bieten hat, sind auch die Natur beziehungsweise die landschaftlichen Gegebenheiten sehr eindrucksvoll und bleiben jedem Touristen nachhaltig im Gedächtnis. Demnach können die Aufenthalte in Myanmar grundsätzlich ganz differenziert durchgeführt werden, sowohl für Naturliebhaber, als auch für Sightseeing-Fans oder Kulturinteressierte hat der südostasiatische Staat was zu bieten. So könnten beispielsweise bei einer Rundreise im Besonderen die kulturellen Attraktionen wie die Tempel und Pagoden betrachtet werden. Wiederum könnte ein Aufenthalt in Myanmar mit einer Rundreise durch die größeren Städte sowie Dörfer des Landes vollbracht werden, um einen Einblick in die landestypischen und kulturellen sowie religiösen Gegebenheiten der Einwohner zu erlangen. Im Gegensatz dazu können Touristen aber auch in der Natur auf ihre Kosten kommen und die Vier- bis Fünftausender des Landes besteigen, durch ursprünglichen Dschungel wandern oder das Wasser und die Strände genießen.

Die Vielfältigkeit, die Myanmar zu bieten hat, macht es für Touristen besonders attraktiv und aufgrund dieser Fülle an Möglichkeiten und Eindrücken, die in dem Land vorhanden sind, ist eine Rundreise die sinnvollste Art, um es zu erkunden.

Rundreise durch Myanmar selbst planen oder auf eine organisierte Reise zurückgreifen?

Einem Besuch in Myanmar voran steht die Beantragung des Visums. Hierbei handelt es sich um ein 28-tägiges Touristenvisum, welches aber vollkommen problemlos und schnell online beantragt werden kann. In diesem Zusammenhang ist jedoch zu beachten, dass bei einer Einreise nach Myanmar von Thailand aus, das Touristenvisum bei der Botschaft in Bangkok beantragt werden muss.

Ist das Visum beantragt, so kann sich an die Planung der Rundreise gemacht werden. Grundsätzlich kann diese individuell geplant werden oder aber es wird eine organisierte Rundreise vor Reiseantritt gebucht. Mehrere deutsche Reiseveranstalter bieten diese Möglichkeit an, je nach Dauer und Ziel existieren hierbei verschiedene Rundreisen durch Myanmar.

Nichtsdestotrotz ist es auch möglich, eine Rundreise durch Myanmar selber zu planen. Entsprechende Vorschläge für Reiserouten mit unterschiedlichen Aufenthaltsdauern finden sich in den Abschnitten 4 bis 6.

Auf was sollte unbedingt bei Reiseantritt geachtet werden?

Neben  der Beantragung des Visums, ist es bei einer Reise nach Myanmar ebenso wichtig, an die finanzielle Ausstattung zu denken, die Achtung der kulturellen und religiösen Gepflogenheiten einzuhalten, sowie wichtige Dokumente mitzuführen und ratsame Versicherungen (zum Beispiel eine Reisekrankenversicherung) abzuschließen.

Die Landeswährung im südostasiatischen Staat ist der Kyat (ausgesprochen „tschat“). Bei einer Rundreise durch Myanmar sollte stets darauf geachtet werden, dass auf der Tour genügend Bargeld mitgenommen wird. Zwar gibt es seit dem Jahr 2013 in Myanmar, als das Land an das internationale Bankennetz angeschlossen wurde, in vielen Orten Geldautomaten, doch diese können auf einer Rundreise nicht generell erwartet werden. In vielen Gegenden finden sich auch Heutzutage noch keine Automaten oder Geldwechselstuben. Darüber hinaus werden in Myanmar zwar auch in vielen Hotels, beziehungsweise Unterkünften, Restaurants etc. Kreditkarten als Zahlungsmittel akzeptiert (sowohl Master-, als auch Visa-Karte) jedoch fallen bei der Benutzung der Karten oftmals hohe Gebühren an, weswegen die Mitnahme von Bargeld (hier empfiehlt es sich vor allem US Dollar mitzuführen) eine wichtige Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Rundreise ist.

Ebenfalls ist es wichtig, die kulturellen und vor allem religiösen Gepflogenheiten Myanmars zu achten und zu respektieren. Hierunter zählen beispielsweise Verhaltensregeln, wie das Tragen von angemessener und geeigneter Kleidung an religiösen Orten. Oder aber auch das Verbot die Füße zu benutzen, um auf irgendwas zu zeigen sowie sich in der Öffentlichkeit zu küssen.

Zudem existieren in Myanmar einige Gebiete, die für Touristen gesperrt sind oder einer Sondergenehmigung bedürfen. Hierzu zählen unter anderem weite Teile des Kayah und Kayin-Staates sowie Gebiete des östlichen Shan-Staates. In diesen Gebieten ist besondere Vorsicht angeraten.

Die Rundreise als Rucksackreise

Vor allem, aber nicht nur vorwiegend, für Backpacker ist es wichtig zu wissen, welches Reisebudget für einen Aufenthalt in Myanmar notwendig ist. Im Allgemeinen ist das Reisebudget für eine Rundreise durch Myanmar ganz von den individuellen Bedürfnissen abhängig, jedoch lässt sich pauschal mit Kosten in Höhe von 15 € bis 25 € pro Person am Tag kalkulieren. So gibt es zwar Unterkünfte, die der höchsten Kategorie zuzuordnen sind und in denen die Nacht zwischen 80 € und 200 € kostet, aber auch günstige Gästehäuser oder Hostals, in denen ein Bett für einen Preis für bis zu 10 € pro Nacht gemietet werden kann. In Ausnahmefällen besteht für die Touristen sogar die Möglichkeit in Klöstern oder privat bei den Einheimischen (hauptsächlich in jenen Regionen, in denen keine weiteren Unterkünfte auffindbar sind) zu übernachten. Hierbei liegen die Preise bei 3 € bis 6 €, jedoch sollte sich in diesen Fällen auf eher spärliche Unterkünfte eingestellt werden, die nur das Nötigste bieten.

Die Kosten für die Verpflegung sind in Myanmar vergleichsweise günstig, so liegen die Preise für ein typisches myanmarisches Essensgericht zwischen 2 € und 6 €. Auch der Transport ist in Myanmar nicht allzu teuer. Abhängig von dem gewählten Verkehrsmittel und der Fahrtstrecke, finden sich beispielsweise Busangebote für Preise zwischen 2 € und 16 €. Auch Fahrten mit der Bahn (zwischen 50 Cent und 12 €) sowie der Transport per Inlandsflug (zwischen 70 € und 200€), um die Distanzen schneller zu bewältigen, sind in Myanmar zu moderaten Preisen erhältlich.

Entsprechend der vielfältigen Transport- und Unterkunftsmöglichkeiten besteht auch die Option, Myanmar mit dem Rucksack zu erkunden, jedoch sollte in diesen Fällen nicht allzu viel Wert auf Luxus und stressfreies Reisen gelegt werden.

Reisedauer: Wie lang sollte man nach Myanmar reisen?

Die maximale Aufenthaltsdauer für Myanmar ist durch das Touristenvisum auf 28 Tage beschränkt. Für Rundreisen durch das Land eignen sich ein-, zwei oder vierwöchige Touren, um interessante und imponierende Orte sowie Sehenswürdigkeiten zu sehen und landestypische Eindrücke zu erfahren.

Für diejenigen, die nur eine Woche Aufenthalt in Myanmar haben, eignet sich am besten eine kompakte Tour, die zwar wenige, aber dennoch interessante Plätze und Ausschnitte des Landes aufzeigt. Beträgt die Aufenthaltsdauer 14 Tage, so können durchaus einige besondere Highlights mit in das Programm der Tour aufgenommen werden, damit ein intensiver Einblick, in den Alltag, die Landschaft und die Gepflogenheiten Myanmars gelingt. Wird dagegen die maximale Aufenthaltsdauer vollkommen ausgeschöpft, das heißt, eine vierwöchige Tour geplant, so ist es empfehlenswert, auch abgelegene Regionen zu erkunden, die abseits der bekannten Touristenrouten zu finden sind.

Myanmar Kurztrip: 1 Woche

Die meisten Touristen reisen über die internationalen Flughäfen in Rangun oder Mandalay nach Myanmar ein. Ausgehend von diesen beiden Städten können verschiedene kompakte Reiserouten geplant werden.

Vorschlag 1 –  eine Woche voller myanmarischer Highlights

Bei dieser Route ist der Ausgangspunkt die Stadt Mandalay. Nach einem zwei- bis dreitägigen Aufenthalt in der Stadt sowie in deren näheren Umgebung, um sich einen ersten Eindruck von Myanmar und dessen Sehenswürdigkeiten (wie Beispielsweise die Königsstädte Amarapura, Inwa und Sagaing sowie die U-Bein Brücke) zu machen, empfiehlt es sich nach Bagan weiterzureisen. Dies wird entweder mit einem halbstündigen Flug durchgeführt, oder per Bus, Mietwagen oder mit dem Schiff (13 – 14 Stunden). Nach dem Besuch in der Tempelstadt Bagan und seinen weltberühmten Tempelanlagen geht es wieder mit dem Flieger oder Nachtbus nach Rangun. Auch für diese Stadt sollten 1-2 Tage eingeplant werden, um alle interessanten Sehenswürdigkeiten erkunden zu können. Einen Besuch wert sind beispielsweise die  Shwedagon Pagode, die Sule-Pagode und Chinatown. Nach diesem Aufenthalt kann dann wieder die Heimreise, entweder direkt vom Flughafen in Rangun oder durch einen weiteren Inlandsflug über Mandalay angetreten werden.

Vorschlag 2 – eine gemächliche Erkundung Myanmars

Ausgangspunkt ist hier die Stadt Rangun. Für eine Art Einstieg in das Land Myanmar empfiehlt es sich beispielsweise die Stadt selbst und ihrer unmittelbare Umgebung innerhalb der einen Woche Aufenthalt näher zu erkunden. Nach einer 2-3 tägigen Verweildauer innerhalb Ranguns, kann dann das Umland der Stadt in Angriff genommen werden, zum Beispiel ein Besuch in Bago, der alten Hauptstadt der Mon, oder aber auch eine Besichtigung des Goldenen Felsens in Kyaiktiyo. Die Tour lässt sich auch gut mit einem Zwischenaufenthalt sowie einer Übernachtung in Bago verknüpfen und zu einem Besuch in Mawlamyine, der drittgrößten Stadt Myanmars, ausweiten.

Tourenvorschlag: Mandalay-Yangon (10 Tage)

1.Tag:   Ankunft in Mandalay, Stadtbesichtigung

2.Tag:   Bootsfahrt nach Mingun, Besuch von Sagaing und Inwa

3.Tag:   Bootstour nach Bagan

4.Tag:   Besichtigung von Bagan

5.Tag:   Flug nach Heho im Shan State und Fahrt nach Pindaya, Besuch der Höhle

6.Tag:   Fahrt zum Inle Lake, Bootstour

7.Tag:   Bootsfahrt nach Sagar Myothit und Besuch von Sagar Myothit

8.Tag:   Fahrt nach Heho, Flug nach Yangon

9.Tag:   Stadtbesichtigung Yangon

10.Tag:   Rückflug

Myanmar Best of – 2 Wochen

Bei einem zweiwöchigen Aufenthalt empfiehlt es sich, so viele Highlights wie möglich durch die Rundreise zu erkunden. Auch für diese Kategorie gibt es unterschiedliche Varianten, die ganz individuell gestaltet werden können. Die beiden Vorschläge weisen wiederum jeweils eine Rundreise mit Start in Rangun sowie in Mandalay auf.

Vorschlag 1 – von Rangun in den Norden

Start ist hier abermals Rangun. Nach einem 2-3 tägigen Aufenthalt in der Stadt sowie der näheren Umgebung empfiehlt es sich, von Rangun aus nach Bagan zu reisen. Hierfür ist die beste Möglichkeit einen Inlandsflug zu benutzen, der entweder im Reisebüro vor Ort oder direkt bei der Airline gebucht werden kann. Kostengünstiger, dafür aber vielfach länger, ist die Reise mit dem Bus. Dieser fährt circa 15 Stunden und kostet je nach Anbieter zwischen 15 € und 20 €. In der Tempelstadt Bagan angekommen lohnt es sich am nächsten Morgen den Sonnenaufgang innerhalb der Tempelanlage zu beschauen. Dieses weltberühmte Motiv wird einen nicht zu vergessenden Eindruck hinterlassen.

Nach dem Aufenthalt in Bagan geht es dann entweder mit dem Bus, Flugzeug oder Schiff nach Mandalay. Auch hier lohnt es sich eins bis zwei Tage in der Stadt zu verbringen und diese zu erkunden. Einen Ausflug wert von Mandalay aus ist beispielsweise die alte britische Sommerfrische Pyin U Lwin, die sich östlich von Mandalay befindet.

Nach den ersten zehn Tagen kann die Tour mit einem Besuch des Inle-Sees fortgesetzt werden. Auf dem Weg dahin kann der koloniale Alterssitz der Briten, Kalaw, sowie die Höhlen von Pindaya besucht werden. Die Weiterreise beziehungsweise die Rückreise nach Rangun kann dann am komfortabelsten vom nahegelegenen Flughafen Heho angetreten werden. Dieser befindet sich in 40 Kilometern Entfernung des Sees. Die Flugdauer für die Rückreise beträgt 1 Stunde und 10 Minuten. Sollte noch Zeit für einen weiteren Ausflug übrig sein, könnte zudem die Stadt Bago besucht werden, die per Zug in circa 100 Minuten erreicht werden kann.

Vorschlag 2 – von Mandalay in den Süden

Beginn der Reiseroute ist die Stadt Mandalay, die sich im nördlichen Teil von Myanmar befindet. Nach einem Aufenthalt von 2-3 Tagen in der Stadt und der unmittelbaren Umgebung empfiehlt sich eine Schifffahrt in das weitere Umland von Mandalay. Hierbei kann zunächst eine Fahrt nach Mingun und Sagaing vorgenommen werden. Vor allem in Mingun befindet sich eine sehenswerte Pagode, die einen Besuch allemal wert ist. Des Weiteren können eine Fahrt nach Pyin U Lwin mit einem Rundgang durch die alte britische Sommerfrische und anschließend  ein Trip nach Hsipaw mit Stadtbesichtigung als weitere Ziele der Rundreise in Betracht gezogen werden. Für die Fahrt von Pyin U Lwin nach Hspiwa ist eine Anreise mit dem Zug am imponierendsten, denn so kann über das weltberühmte Gokteik-Viadukt gefahren werden. Nach eins bis zwei Tagen in Hspiwa geht es zurück nach Mandalay und von dort aus nach Bagan. Hierfür kann der Bus, das Schiff oder das Flugzeug gewählt werden. Angekommen in Bagan, dürfte die erste Woche des Aufenthalts in Myanmar aufgebraucht sein, dennoch empfiehlt sich auch hier, ein Stopp von 1-2 Tagen, um den Sonnenaufgang in der Tempelanlage genießen zu können.

Anschließend geht die Reise weiter nach Kalaw, dem ehemaligen Kolonialsitz der Briten. Nach dem Besuch des historischen Ortes wird die Route mit einer Fahrt nach Pindaya, in die dortigen Höhlen, sowie zum  Inle-See fortgesetzt. Vor allem auf dem Inle-See ist eine Bootsfahrt besonders eindrucksvoll und sollte bei keinem Besuch in Myanmar fehlen. Nach den Tagen in Pindaya und am Inle-See kann vom Flughafen Heho die Reise nach Rangun angetreten werden. Auch für eine ausführliche Besichtigung Ranguns sollten eins bis zwei Tage eingerechnet werden. Vom dort aus kann dann nach der zweiwöchigen Tour von Mandalay nach Rangun, die Rückreise in die Heimat angetreten werden.

Tourenvorschlag: Mandalay-Yangon (2 Wochen)

1.Tag:   Ankunft in Mandalay, Stadtbesichtigung

2.Tag:   Bootsfahrt nach Mingun und Sagaing, Besuch von Inwa

3.Tag:   Fahrt nach Pyin U Lwin, Rundgang

4.Tag:   Zugfahrt nach Hsipaw, Stadtbesichtigung

5.Tag:   Tagesausflug rund um Hsipaw

6.Tag:   Rückfahrt nach Mandalay

7.Tag:   Bootstour nach Bagan

8.Tag:   Besichtigung von Bagan

9.Tag:   Ausflug von Bagan nach Sale und zum Popa Mountain National Park

10.Tag:   Fahrt nach Kalaw, Stadtbesichtigung

11.Tag:   Fahrt nach Pndaya und Besuch der Höhle, dann weiter zum Inle Lake

12.Tag:   Ganztägige Bootstour auf dem Inle Lake

13.Tag:   Flug nach Yangon, Stadtbesichtigung

14.Tag:   Rückflug

Myanmar Intensiv – 4 Wochen

Für all jene Touristen, die die maximale Aufenthaltsdauer in Myanmar genießen können, gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, die Zeit mit eindrucksvollen und vor allem weniger bekannten Orten und Regionen zu nutzen. Hierbei sollte beachtet werden, dass nicht alle Regionen von Touristen besucht werden dürfen beziehungsweise diese für Touristen nicht alle sicher sind. Dennoch gibt es einige Möglichkeiten, die abseits der bereits aufgeführten Routen, in den zusätzlichen zwei Wochen besucht werden können.

Vorschlag 1 – in den tiefen Süden

Hauptsächlich für Naturliebhaber und Fans unberührter Landschaft ist die Route in den tiefen Südens Myanmar eine Reise wert. Hierbei beginnt die Tour in Rangun und geht per Flugzeug, Bus oder Zug nach Mawlamyine. Imponierend ist hierbei den Zug zu nehmen, denn auf der Zugstrecke von Rangun nach Dawei befindet sich das noch völlig untouristische Ye. Die Fahrt nach Dawei dauert circa 24 Stunden und kostet ungefähr 20 €, bietet aber einige unvergessliche Eindrücke. Mit dem Flugzeug kann die Reise dann nach Myeik fortgesetzt werden, hierfür kostet das Ticket knapp 50 €. Myeik eignet sich vor allem als Ausgangspunkt von Tauch- und Schnorcheltouren in den Myeik-Archipel, welcher heutzutage noch als eine der größten und unbekanntesten Inselgruppe Südostasiens gilt.

Von Myeik kann mittels Flugzeug auch die Rückreise nach Rangun angetreten werden. Für den Flug, der ungefähr eine Stunde dauert, muss zwischen 100 und 120 € bezahlt werden.

Vorschlag 2 – in den Shan Staat

Für kultur- und historieninteressierte Touristen lohnt sich eine Reise in den Shan Staat. Die Shan dominierten das heutige Myanmar in der Zeit vom 13. bis zum 16. Jahrhundert durch die Königreiche Ava und Sagaing. Danach zerfiel das Shan Reich in 30 verschiedene Einzelstaaten, nach Konflikten mit dem burmesischen König und Auseinandersetzung mit den Briten übernahmen diese den Staat Ende des 19. Jahrhunderts.

Ein Einblick in das koloniale Ambiente kann bei einem Besuch des Shan Staates durchaus getätigt werden. Die Anreise erfolgt von Rangun aus mit einem Flug nach Mandalay. Von dort aus geht es weiter nach Pyin U Lwin, in der bereits das britische Flair der Kolonialzeit ersichtlich wird. Fortgesetzt wird die Reise per Zug in Richtung Hsipwa mit einer Fahrt über den Gokteik-Viadukt. Von Hspiwa geht es mit dem Zug oder dem Bus weiter nach Norden in die Stadt Lashio. Diese hat mittlerweile ein sehr chinesisch geprägtes Flair und ist heutzutage eine der Haupthandelsstädte im Shan Staat. Die Rückreise von Lashio nach Mandalay oder Rangun kann mit dem Flugzeug erfolgen, die Preise hierfür liegen bei 80 € bis zu 180 €.

Tourenvorschlag 1: Mandalay-Yangon (3 Wochen)

Mandalay-Yangon (3 Wochen)

1.Tag:   Ankunft in Yangon, Stadtbesichtigung

2.Tag:   Flug nach Sittwe, Stadtbesichtigung

3.Tag:   Bootsfahrt nach Mrauk U, Besichtigung

4.Tag:   Ganztagsbesichtigung in Mrauk U und Umgebung

5.Tag:   Rückfahrt mit Boot nach Sittwe, Flug nach Yangon

6.Tag:   Fahrt nach Pyay und Besichtigung von Sri Ksetra

7.Tag:   Ganztagsfahrt nach Bagan mit Halt in Sale

8.Tag:   Besichtigung in Bagan

9.Tag:   Besichtigung in Bagan

10.Tag:   Bootsfahrt nach Pakokku und weiter über Hpo Win Daung nach Monywa

11.Tag:   Ganztagsfahrt nach Mandalay und Besuch von Sagaing und Inwa

12.Tag:   Besichtigung in Mandalay und Bootstour nach Mingun

13.Tag:   Fahrt nach Kalaw

14.Tag:   Wanderung rund um Kalaw

15.Tag:   Fahrt nach Pindaya, Besuch der Höhlen und weiter zum Inle Lake

16.Tag:   Bootstour auf dem Inle Lake

17.Tag:   Tagesausflug nach Taunggyi und Kakku

18.Tag:   Ganztägige Bootsfahrt über Sagar Myothit nach Phekon, weiter nach Loikaw

19.Tag:   Ganztagsausflug rund um Loikaw

20.Tag:   Flug nach Yangon

21.Tag:   Rückflug

 

Tourenvorschlag 2: Mandalay-Yangon (3 Wochen)

1.Tag:   Ankunft in Yangon, Stadtbesichtigung

2.Tag:   Fahrt via Bago nach Kyaikhtiyo, Besuch des Goldenen Felsens

3.Tag:   Weiterfahrt nach Mawlamyine

4.Tag:   Ganztagsbesichtigung von Mawlamyine und Umgebung

5.Tag:   Bootsfahrt nach Hpa-an, Besichtigung von Stadt und Umgebung

6.Tag:   Rückfahrt nach Yangon

7.Tag:   Flug nach Bagan, Besichtigung

8.Tag:   Besichtigung in Bagan

9.Tag:   Fahrt nach Pindaya, Besuch der Höhlen

10.Tag:   Fahrt zum Inle Lake und Bootstour

11.Tag:   Ganztagsfahrt auf dem Inle Lake mit Besuch von Sagar Myothit

12.Tag:   Flug nach Mandalay, Stadtbesichtigung

13.Tag:   Bootstour nach Mingun, weitere Besichtigung von Mandalay

14.Tag:   Fahrt nach Mogok

15.Tag:   Ganztagsausflug mit Wanderung im Mogok-Tal

16.Tag:   Weiterreise nach Pyin U Lwin, Stadtbesichtigung

17.Tag:   Zugfahrt nach Hsipaw, Stadtbesichtigung

18.Tag:   Ganztagsausflug in die Umgebung von Hsipaw

19.Tag:   Weiterfahrt nach Lashio, Stadtbesichtigung

20.Tag:   Rückfahrt nach Mandalay

21.Tag:   Rückflug

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